11. November 2025

Wann weniger Formularfelder mehr Anfragen bringen

Nicht jedes zusätzliche Feld lohnt sich. Ein Überblick, welche Angaben auf Unternehmenswebsites wirklich nötig sind – und welche eher abschrecken.

Nahaufnahme eines Kontaktformulars auf einem Laptopbildschirm

Auf vielen Unternehmenswebsites stehen Kontaktformulare mit acht oder mehr Feldern. Vertrieb möchte möglichst viele Angaben, Marketing möchte möglichst viele Absendungen. Beide Ziele lassen sich selten gleichzeitig maximal erfüllen.

Sinnvoll ist eine Trennung: Für den ersten Kontakt genügen Name, E-Mail, Nachricht und – wenn nötig – eine Branchen- oder Themenauswahl. Telefonnummer und Unternehmensgröße können in einem zweiten Schritt oder im Gespräch erhoben werden.

Ein praxistauglicher Test: Entfernen Sie für vier Wochen zwei optionale Felder und vergleichen Sie Absendequote und Qualität der eingehenden Anfragen. Steigt die Quote bei gleichbleibender Gesprächsqualität, war das Feld eher Hürde als Hilfe.

Wichtig bleibt die klare Erwartung nach dem Absenden: Wann meldet sich jemand, und wer ist der Ansprechpartner? Diese Bestätigung wirkt oft stärker als ein weiteres Pflichtfeld.

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